Brücke zur Altenhilfe und Pflege für japanische Migrant*innen

 

Zeitraum: 01.09.2017-31.12.2018

 

Durchführungsort: NRW (Schwerpunkt Düsseldorf)

 

Gefördert durch: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MSO-Förderung)

 

Kurzbeschreibung: Das Projekt möchte durch Aufbau von Netzwerken von japanischsprachigen Ehrenamtlichen die Lebensqualität der älteren japanischen Migrant*innen verbessern. Die Ehrenamtlichen dienen dabei als „Brücke“ zwischen der japanischen Bevölkerung in NRW und Einrichtungen/Diensten der Altenhilfe und Pflege. Sie informieren über die Angebote und motivieren und begleiten die Senior*innen zur Inanspruchnahme der Angebote. Zudem wird am Hauptstandort in Düsseldorf eine japanischsprachige soziale Beratung und Verweisberatung sowie Vermittlung an Einrichtungen und Dienste der Regelversorgung angeboten.

 

 

 

Netzwerk zur Unterstützung von Menschen mit Demenz in japanischer Sprache

Zeitraum: 01.09.2015-31.08.2017

Durchführungsort: Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und Heidelberg

Gefördert durch: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (Bundesprogramm Lokale Allianz für Menschen mit Demenz

Kurzbeschreibung:          

Das Ziel des Projekts ist es, exemplarisch an vier Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Heidelberg) ein Netzwerk von japanischsprachigen Migrant*innen für Menschen mit Demenz aufzubauen. Zum Netzwerk gehören sowohl aktive Ehrenamtliche als auch Personen, die mit ihrem Wissen und Verständnis im eigenen Umfeld für Betroffene da sind. Dazu werden durch ausgebildete „Caravan Mates“ (Trainer*in)  Schulungen für Demenz-Supporter in japanischer Sprache durchgeführt. Angestrebtes Ziel ist die Realisierung von 3-5 Schulungen pro Standort mit je 10 bis 25 Teilnehmer*innen. Die Schulung gibt es nicht nur für für Erwachsene, sondern auch für Kinder und Jugendliche, die im familiären Kontext zu einem besseren Verständnis von Demenz beitragen sollen.

Die Schulungen werden in Kooperation mit lokalen Partnerorgansationen (Japanische Vereine, Ergänzungsschulen usw.) durchgeführt, damit das erworbene Wissen innerhalb der jeweiligen Organisation weitergegeben werden kann.

Die Erfahrungen in Japan zeigen, dass die erhöhte Akzeptanz der Demenz in der jeweiligen lokalen Struktur (hier in Deutschland: japanischsprachige Communities) zur enormen Verbesserung der Versorgung (vor allem durch Frühdiagnose) und damit zur besseren Lebensqualität der Demenzkranken führen. Der Antragsteller hofft, dass nach den gesetzten Impulsen dieser Effekt auch hierzulande eintritt, um Nachhaltigkeit des Projekts zu gewähren.

Die Mitglieder des Vereins sowie die ausgebildeten „Caravan Mates“ vor Ort sorgen zudem dafür, dass das Thema Demenz kontinuierlich im eigenen Umfeld thematisiert wird.

Ein weiteres Ziel ist die Einbindung von aufgebauten Netzwerken innerhalb der japanischen Communities in die jeweiligen lokalen Strukturen für Menschen mit Demenz und damit die Sensibilisierung der Fachkräfte für Belange der (japanischen) Migrant*innen.